Zwischen 1904 und 1908 ermordete die deutsche Kolonialmacht in der damaligen Kolonie Deutsch-Westafrika (heutiges Namibia) etwa 40.000-60.000 Herero und 10.000 Nama.

Erst 2016 wurde dieses Verbrechen offiziell durch die deutsche Bundesregierung als Völkermord anerkannt. Derzeit verhandeln die Regierungen von Namibia und Deutschland über Reparationen. Opferverbände der Herero und Nama sind dabei weitgehend ausgeschlossen. Im Zusammenhang mit Entschädigungsforderungen wird auf die deutsche Entwicklungshilfe in Namibia verwiesen. Anfang 2017 reichte ein Herero und Nama Bündnis in New York eine Klageschrift gegen die Bundesrepublik Deutschland ein und erneuerte damit die Forderung nach Entschädigung und Beteiligung an Verhandlungen.

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