„Ich finde wichtig, dass es Erinnerungskonzepte gibt, die sich des Themas Versklavung und eben vor allem auch der deutschen und ehemals preußischen Beteiligung annehmen, aber eben auch ein Konzept mitdenken, in dem der Kolonialismus thematisiert werden kann.”

 - Josephine Apraku

Das Berliner Stadtbild trägt bis heute Spuren von Deutschlands kolonialer Vergangenheit, die jedoch nur in einigen Fällen als solche gekennzeichnet und kontextualisiert werden.

Während nach wie vor Straßennahmen und Denkmäler Kolonialverbrecher*innen ehren, gibt es nur wenige Orte, die den Opfern von Versklavung und Kolonialismus gewidmet sind.

Diese Seite soll einen Überblick über die Erinnerungsorte für Opfer von Versklavung und Kolonialismus geben, sowie über Projekte, die marginalisierte Erinnerungsperspektiven hör- und sichtbar machen. Trotz der Bemühungen des Komitees für die Errichtung eines afrikanischen Denkmals (KADIB), gibt es in Berlin bisher weder ein zentralen Gedenkort noch ein Informationszentrum.

„Ich denke, es wäre gut und wichtig, dass in Berlin ein Informationszentrum nebst Mahnmal errichtet und eröffnet wird, weil ich glaube, dass Berlin eine Schaltzentrale nicht nur des deutschen, sondern auch des europäischen und letztlich des westlichen Kolonialismus war"

- Joshua Kwesi Aikins

Erinnerungsorte / Denkmäler / Hinweise auf koloniale Implikationen: Projekte / Aktivitäten die marginalisierte Erinnerungsperspektiven hervorheben:

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