Mnyaka Sururu Mboro geboren und aufgewachsen in Tansania, kam 1978 zum Studium nach Deutschland und blieb dann in Berlin. Er ist Vorstandsmitglied und Mitbegründer von Berlin Postkolonial e.V. und engagiert sich seit Jahrzehnten für eine kritische Auseinandersetzung mit dem deutschen Kolonialismus.

Eines seiner zentralen Anliegen ist die Rückgabe menschlicher Gebeine, die während der deutschen Kolonialzeit verschleppt wurden und sich bis heute in den Sammlungsbeständen der Stiftung Preußischer Kulturbesitz (SPK), der Berliner Gesellschaft für Anthropologie, Ethnologie und Urgeschichte (BGAEU) sowie anderer Institutionen in ganz Deutschland befinden.